Willkommen @ Helmholtz Programm ESD -
Das Energiesystem der Zukunft entwerfen.
Unsere künftige Energieversorgung soll CO2-neutral, bezahlbar und sozialverträglich sein. Mit dem Programm „Energiesystemdesign“ wollen wir dafür die Weichen stellen und einen maßgeblichen Beitrag leisten, um den Wandel zu einem nachhaltigen globalen Energiesystem zu vollziehen.
NEWS

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vergab den Ökologiepreis 2026 der Viktor & Sigrid Dulger Stiftung an Benjamin Schäfer für seine Arbeit zur Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Stromnetzes durch transparente, erklärbare KI-Methoden.
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Künstliche Intelligenz (KI) hilft zunehmend dabei, Stromnetze stabiler zu betreiben, Strompreise besser vorherzusagen und Energie effizienter zu nutzen. Doch in kritischen Infrastrukturen wie dem Energiesystem sollte KI keine Blackbox sein – Entscheidungen müssen jederzeit nachvollziehbar bleiben. Forschende des KIT haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme deutlich transparenter analysieren lassen. Ergebnisse in Nature Communications.
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Erneuerbare Energien brauchen leistungsfähige Speicher, um Stromnetze zu stabilisieren, Industrieprozesse zu flexibilisieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Mit dem europäischen Forschungsprojekt StoRIES hat das KIT gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie die Entwicklung, Bereitstellung und Integration von Energiespeichern vorangebracht – und damit einen Beitrag zur Stärkung Europas Resilienz und Unabhängigkeit bei der Energieversorgung geleistet. StoRIES wurde unter Koordination des KIT erfolgreich abgeschlossen.
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Rund 75 Prozent der Gebäude in Deutschland wurden vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Um diese enorme Menge an Immobilien energetisch zu modernisieren, benötigen Wohnungsunternehmen, Kommunen und andere Bestandshalter belastbare Entscheidungsgrundlagen. Im Verbundprojekt NaiS haben Forschende des KIT mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft nun eine digitale Plattform entwickelt, auf der KI-gestützte Anwendungen komplexe Daten von Gebäuden innerhalb weniger Minuten analysieren und Sanierungsoptionen aufzeigen.
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Die Helmholtz-Plattform zum Design robuster Energiesysteme und Rohstoffversorgung (RESUR) ist in ihre zweite Phase eingetreten und baut auf den in Phase I erzielten Fortschritten in den Bereichen sektorübergreifende Co-Simulation, integrierte Strom-Gas-Wärme-Modellierung und krisenorientierte Entscheidungsunterstützung für komplexe Energiesysteme auf. RESUR II verbindet die fortgesetzte Einsatzbereitschaft für Krisenreaktionen mit erweiterten, validierten Analysen auf Systemebene, einschließlich einer stärkeren Sektorkopplung, Szenario-Stresstests und ganzheitlicher Resilienzmetriken, um die Gestaltung robuster Energie- und Lieferketten zu unterstützen.
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ESD Topic 1 hat einen Meilensteinbericht zu Open-Models und FAIR-Daten für die Energiesystemanalyse veröffentlicht. Darin wird aufgezeigt, wie Open-Source-Tools, wiederverwendbare Datensätze und semantische Harmonisierung dazu beitragen, der zunehmenden Komplexität von Systemen zu begegnen. Der Bericht hebt FAIR-Daten, kollaborative Modellierung und harmonisierte Modellausgaben über die Open Energy Ontology hervor. Alle Modelle sind über das Helmholtz Research Software Directory zugänglich. Die Modelle ermöglichen eine transparente, vergleichbare und zukunftsfähige Energiesystemanalyse.
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