Willkommen @ Helmholtz Programm ESD -
Das Energiesystem der Zukunft entwerfen.

Unsere künftige Energieversorgung soll CO2-neutral, bezahlbar und sozialverträglich sein. Mit dem Programm „Energiesystemdesign“ wollen wir dafür die Weichen stellen und einen maßgeblichen Beitrag leisten, um den Wandel zu einem nachhaltigen globalen Energiesystem zu vollziehen.

NEWS

Open sodium-ion battery storage system in a white metal enclosure.Marvin Dorn, KIT
August 2026: Energiewende - Natrium-Ionen-Speicher erweitert das Energy Lab des KIT

Das KIT erweitert das Energy Lab, Europas führende Forschungsinfrastruktur für erneuerbare Energien, um einen Natrium-Ionen-Speicher. Dort erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den neuartigen Energiespeicher unter realitätsnahen Bedingungen. So stärkt das KIT seine Arbeiten zu sicheren, nachhaltigen und leistungsfähigen Speichertechnologien für die Energieversorgung der Zukunft.

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Graphic announcing 99 projects for a post-fossil future, featuring the KIT university building.Grafik: Hohenheim/KIT
Juli 2026: 99 Projekte für eine postfossile Zukunft

Den Lösungen für morgen den Weg bereiten: Mit dieser Motivation arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller neun Landesuniversitäten von Baden-Württemberg an einer Zukunft, in der fossile Rohstoffe und Energieträger zunehmend durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden. Auf der heutigen Landespressekonferenz (21. Juli 2026) in Stuttgart präsentierten die Landesuniversitäten eine Liste mit 99 Forschungsprojekten für eine postfossile Zukunft. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei auch das KIT, u.a. mit Projekten aus unserem ESD-Programm. 

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Close-up of a high-pressure spray of glowing orange sparks or molten metal.Janik Hebel, TU Darmstadt
Juli 2026: Szenarien für eine neue „Eisenzeit“- Eisen ergänzt Wasserstoff als Energieträger

Eisen könnte künftig als chemischer Energiespeicher dienen und große Mengen erneuerbarer Energie langfristig verfügbar machen. Dabei wird Eisenpulver in einem Kreislauf CO2-neutral verbrannt und anschließend unter Energieeinsatz wieder in seinen Ausgangszustand überführt. Forschende des KIT haben erstmals umfassend untersucht, welches Potenzial diese Technologie in der Stromerzeugung hat. Ihre Ergebnisse zeigen: Eisen ersetzt Wasserstoff nicht, kann ihn aber in einem klimaneutralen Energiesystem sinnvoll ergänzen.

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Two men in suits smiling while holding an open certificate in a formal, wood-paneled room.HAdW/Schwerdt
Juni 2026: Ökologiepreis für T.-T.-Prof. Benjamin Schäfer

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vergab den Ökologiepreis 2026 der Viktor & Sigrid Dulger Stiftung an Benjamin Schäfer für seine Arbeit zur Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Stromnetzes durch transparente, erklärbare KI-Methoden.

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Silhouette of high-voltage power lines and an electricity pylon against a clear blue sky.Markus Breig, KIT
Juni 2026: Erklärbare KI für Energiesysteme

Künstliche Intelligenz (KI) hilft zunehmend dabei, Stromnetze stabiler zu betreiben, Strompreise besser vorherzusagen und Energie effizienter zu nutzen. Doch in kritischen Infrastrukturen wie dem Energiesystem sollte KI keine Blackbox sein – Entscheidungen müssen jederzeit nachvollziehbar bleiben. Forschende des KIT haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme deutlich transparenter analysieren lassen. Ergebnisse in Nature Communications.

 

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Isometric diagram of an integrated energy system showing renewable and fossil fuel energy sources.Prompt: Dr. Roberto Scipioni (SINTEF) /ChatGPT
Mai 2026: Energiespeicher für eine unabhängige Energieversorgung Europas

Erneuerbare Energien brauchen leistungsfähige Speicher, um Stromnetze zu stabilisieren, Industrieprozesse zu flexibilisieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Mit dem europäischen Forschungsprojekt StoRIES hat das KIT gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie die Entwicklung, Bereitstellung und Integration von Energiespeichern vorangebracht – und damit einen Beitrag zur Stärkung Europas Resilienz und Unabhängigkeit bei der Energieversorgung geleistet. StoRIES wurde unter Koordination des KIT erfolgreich abgeschlossen.

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